Überfall in der Gebrüder-Boll-Straße
Am Montagabend wurde ein 20-jähriger Deutscher Opfer eines Raubüberfalls in der Gebrüder-Boll-Straße in Neubrandenburg. Laut Angaben der Polizei wurde der junge Mann von zwei Tatverdächtigen, die er flüchtig kennt, zunächst in ein Streitgespräch verwickelt. Anschließend wurde er gewaltsam vom Fahrrad gerissen und körperlich attackiert.
Rucksack mit Wertgegenständen gestohlen
Einer der Angreifer raubte dem Opfer seinen Rucksack, in dem sich persönliche Gegenstände im Wert von etwa 480 Euro befanden. Danach flüchteten beide Täter in Richtung Katharinenviertel.
Polizei ermittelt zwei polizeibekannte Syrer
Dank der schnellen Alarmierung durch mehrere Zeugen vor Ort konnte die Polizei rasch handeln. Die Ermittlungen führten zu zwei tatverdächtigen Jugendlichen im Alter von 17 und 18 Jahren – beide syrischer Herkunft und bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen Raubes eingeleitet.
Zeugen reagierten vorbildlich
Die Polizei lobte ausdrücklich das Verhalten der Zeugen, die nicht nur schnell die Einsatzkräfte verständigten, sondern sich auch wichtige Details zur Tat und zu den Tätern merkten. Die weiteren Ermittlungen übernimmt nun die Kriminalpolizei Neubrandenburg.



